AUSGEBUCHT | GRÖNLAND INTENSIV
Kreuzfahrt mit der MS Hamburg



Das Ziel unserer Reise: GRØNLAND
Eine Seereise durch die Gewässer Grønlands ist auch eine Reise zu einem der größten Skulpturenparks der Welt. Zur Ausstellung stehen Eisberge in allen möglichen Formen und Größen, manche von gigantischem Ausmaß, andere voller Grazie; alle dem unausweichlichen, langsamen Schmelzprozess unterworfen. Die Eisbergverteilung ist von der Strömung und den Windgegebenheiten abhängig. Genießt diese Stunden inmitten der arktischen Natur an Deck von MS Hamburg. Die Buckelwale, die plötzlich auftauchen und sich dem Schiff neugierig nähern, bevor sie mit sich hebender Schwanzflosse in die Tiefe abtauchen, solltet ihr ebenso wenig verpassen wie die Vogelklippen, die Meerengen zwischen den steilen Felsen, kleine Ansiedlungen, Wasserfälle, Robbenherden und kalbende Gletscher.
Kommt mit auf ein einzigartiges Abendteuer, braust mit dem Zodiac durch das Polarmeer vor der Landzunge von Sarqaq oder im Strømfjord an bizarren Gebirgen und schimmernden Eiskappen vorbei. Am Tage kreuzen wir in der legendären Diskobucht, am Abend erleben wir den kalbenden Equip Sermia Gletscher zum Greifen nah. In Illulissat genießen wir eine Wanderung und Bootstour zum Eisfjord und eine grandiose Überraschung. All diese unvergesslichen Bilder nehmen wir tief im Herzen mit nach Hause.
Neben unvergesslich schönen Erlebnissen profitiert ihr auch von weiteren Vorteilen:
- Alle Landausflüge inklusive
- Getränkepaket Platin inklusive (alkoholische sowie alkoholfreie Getränke)
1. Tag Donnerstag, 27.08.2026: KANGERLUSSUAQ / GRØNLAND
Privater Bustransfer an den Flughafen Frankfurt von Kandern, Müllheim oder von weiteren gewünschten Abfahrtsorten.
Hinflug Frankfurt nach Kangerlussuaq Flugdaten folgen
Transfer zum Schiff.


2. Tag Freitag, 28.08.2026: SISIMIUT / GRØNLAND
Sisimiut ist ein goldiger Ort, der ortstypische Highlights zu bieten hat. Als Zentrum des Walfangs erlebte der Ort bald nach seiner Gründung seine erste Blüte. Das Wahrzeichen der Stadt ist die unweit des Hafens gelegene, farbenfrohe kleine Holzkirche aus dem Jahre 1773 mit einem Tor aus zwei mächtigen Walkiefern. Um das Gotteshaus gruppieren sich die erhalten gebliebenen Bauten des historischen Ortskerns, die um die Mitte des letzten Jh. errichtet wurden. Auch das älteste Gebäude der Stadt, das „Gammelhuset“, ist dort zu finden. Von einem Hügel hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt und das Meer. Sisimiut ist die zweitgrößte Stadt Grönlands mit knapp 5500 Einwohnern, die ca. 100km nördlich des Polarkreises liegt.


3. Tag Samstag, 29.08.2026: AASIAAT / GRØNLAND
Aasiaat liegt auf einer Insel inmitten einer herrlichen Schärenlandschaft in der südlichen Diskobucht, die auch als „das Land der tausend Inseln“ bezeichnet wird. Seinen dänischen Namen Egedesminde erhielt der Ort bei seiner Gründung auf der Halbinsel Eqalussit durch Niels Egede im Jahre 1759. Er war ein Sohn von Hans Egede, ein norwegischer Pfarrer dänischer Abstammung, der als „Apostel der Grönländer“ bekannt wurde. Der Ort Egedesminde wurde 1763 auf die Insel Aasiaat verlegt, ein historischer Platz, der schon um 2500 v. Chr. von Inuit besiedelt wurde. Heute leben die Menschen in Aasiaat vom Fisch- und Krabbenfang, vom Schiffbau und vom Tourismus. Die vielen, teilweise unter Naturschutz stehenden Schäreninseln des Archipels bieten hervorragende Möglichkeiten zur Beobachtung von Vögeln und von Walen, die hier im Sommer regelmäßig auftauchen. Beeindruckend ist der Anblick der Eisberge in der Diskobucht. Im alten Teil von Aasiaat gibt es noch Häuser aus der dänischen Kolonialzeit; hier steht auch das Museum mit Ausstellungsstücken über die bewegte Vergangenheit, mit alten Werkzeugen aus der Zeit des Walfangs, mit traditionellen Trachten und Handwerksarbeiten. Im Dorfgemeinschaftshaus von Aasiaat hängen Gemälde von Dänemarks berühmtestem zeitgenössischem Maler Per Kirkeby.



4. Tag Sonntag, 30.08.2026: QEQERTARSUAQ / GRØNLAND
Die Ortschaft Qeqertarsuaq liegt an der Südküste der größten Insel vor der Küste Grönlands. Diese Insel wird auch „Diskoinsel“ genannt und verfügt über charakteristische, schneebedeckte Basaltberge, die sich markant von den Bergen auf dem Festland unterscheiden. Die Diskobucht und die Diskoinsel dürften mit zu den bekanntesten Landstrichen Grönlands gehören. Hauptort der Diskoinsel ist Qeqertarsuaq, was so viel wie "Große Insel" bedeutet. Qeqertarsuaq wurde im Jahr 1773 vom Walfänger Sven Sandgreen unter dem dänischen Namen Godhavn gegründet. Die Gletscher dominieren in Qeqertarsuaq, aber auch heiße Quellen sowie fruchtbare Berghänge und Täler gibt es hier. Ein Großteil der in Grönland einheimischen Pflanzen lässt sich hier finden, und an der Küste kann man im Sommer zahlreiche verspielte Buckelwale beobachten, während der Grönlandwal eher im Vorfrühling gesichtet werden kann. Fischen ist die Haupteinkommensquelle für die Einwohner der Insel, die 1000 Einwohner in Qeqertarsuaq und etwa 40 Einwohner in der Siedlung Kangerluk zählt, die wenige Stunden Bootsfahrt Richtung Nordwesten entfernt liegt. In diesem Gebiet entdeckten Forscher 1999 einen galoppierenden Gletscher, der sich mit bis zu 100 Metern pro Tag bewegte.

5. Tag Montag, 31.08.2026: UUMMANNAQ/ GRØNLAND
Uummannaq bedeutet in etwa „der Robbenherz-Förmige“, dies bezieht sich auf das Aussehen des ca. 1175m hohen Berges, der die Insel dominiert. Die im Nordwesten Grönlands gelegene Siedlung zählt ca. 1280 Einwohner und liegt auf einer 12qkm großen Insel im gleichnamigen Fjord. Die Umgebung ist reich an Fischen (vor allem Heilbutt), Robben und Walen, die von der einheimischen Bevölkerung gejagt werden. Die Fjordlandschaft mit den vielen Eisbergen zieht jährlich Kajak-Touristen an. Die Siedlung wurde 1763 an der heutigen Stelle durch den dänischen Kolonieverwalter J. H. Bruun gegründet. Von 1778 an wurde in der Region Kohle abgebaut (Qaarsut), zwischen 1933 und 1971 auch Marmor, ferner bis 1990 Blei und Zink (Grube Maarmorilik). Die Wiedereröffnung der umstrittenen Zink-Grube Maarmorilik wird derzeit vorbereitet, träumt die Region doch „vom großen Jackpot unter dem Eis“. In der Stadt sind mehrere Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten, daneben ein Torfsteinhaus, das Einblick in die traditionelle Lebensweise der Inuit gibt. Wahrzeichen ist die 1935 vom dänischen Architekten Helge Bojsen-Møller errichtete Feldsteinkirche aus Granit. Nahe bei Uummannaq liegt am Nordufer der Nuussuaq-Halbinsel die verlassene Siedlung Qilakitsoq, eine bedeutende archäologische Stätte, die durch den Fund acht mumifizierter Menschen aus dem 15. Jh. bekannt wurde.

6. Tag Dienstag, 01.09.2026: UPERNAVIK / GRØNLAND
Upernavik bedeutet so viel wie “Frühlingsort”. Hierher kamen die Menschen im Frühjahr, zur Eisschmelze, um zu handeln und zu fischen. Bei der Anfahrt mit dem Schiff sieht man direkt die große moderne Sporthalle in unmittelbarer Hafennähe, die auch als Versammlungshaus genutzt wird und im Kontrast zu den verstreut gelegenen, kleinen, bunten Häusern des Ortes steht. Die Stadt Upernavik hat rund 1160 Bewohner sowie neun umliegende Siedlungen, in denen zusammen noch einmal mehr Personen als in der Stadt leben. 1772 gegründet ist Upernavik die grönländische Stadt mit der größten Siedlungsdichte in ihrer Umgebung. Das nördlichste Freilichtmuseum der Welt vermittelt hier die Kolonialgeschichte und die Wikingerzeit. Auf dem Weg vom Hafen zum Museum, kommen wir an der 1926 erbauten Kirche vorbei. Außerdem ist noch der oberhalb des Ortes gelegene Friedhof sehenswert.
7. Tag Mittwoch, 02.09.2026: SARQAQ / GRØNLAND
Die Halbinsel Nuussuaq teilt sich geologisch in zwei Teile: Der östliche Teil reicht von Sarqaq bis zum Inlandeis, besteht überwiegend aus Gneis und ist rund 1,5 Mrd. Jahre alt. Sarqaq selbst war einer der Siedlungsplätze, der Saqqaq-Kultur, die nach dem Ort benannt ist. Die 1755 hier gegründete Kolonie Ritenbek wurde 1781 nach Appat auf der Insel Allutoq verlegt. Saqqaq (alte Schreibweise: Sarqaq) ist eine Niederlassung im Bezirk Qaasuitsup in West Grönland. 1755 wurde der Ort unter dem Namen Solsiden gegründet und hatte 2010, 88 Einwohner. Der Kalaallisut-Name des Dorfes ist eine Übersetzung aus dem Dänischen und bedeutet “Sonnenseite”, Bezug nehmend auf seine Lage. Die Bewohner dieses beschaulichen Ortes leben vom Fischfang und von der Arbeit in der fisch- und fleischverarbeitenden Fabrik. Generell sind die Wetterverhältnisse hier beständiger als in den weiter südlich gelegenen Küstenorten der Bucht. Der Ort beherbergt eine hübsche Kirche aus dem Jahr 1908 und empfiehlt sich besonders für jene, die die Einsamkeit und das friedliche Leben einer kleinen Siedlung suchen. In der Gegenwart erlangte er Bekanntheit durch die Gewächshäuser und den Garten des ehemaligen Siedlungsverwalters Hannibal Fencker, die Sarqaq zu einer Art Mustersiedlung mit intakter Dorfgemeinschaft gemacht haben. Neben dem Gemüseanbau verhalf er dem Ort auch zu einem Waisenhaus und einem Stromgenerator.
In Sarqaq ist eine Zodiac-Rundfahrt geplant.


8. Tag Donnerstag, 03.09.2026: ILULISSAT / GRØNLAND
Ilulissat ist mit rund 4.000 Einwohnern der größte Ort an der Diskobucht im Westen Grönlands. Bauliche Zeugnisse der Kolonialzeit findet man am inneren Hafen der Stadt. Das älteste Gebäude ist ein Lagerhaus des Königlich-Grönländischen Handels aus dem Jahre 1781. Nur ein paar Schritte weiter steht das wirtschaftliche Wahrzeichen des heutigen Ilulissat – die Krabbenfabrik. Der Name Ilulissat bedeutet „die Eisberge“, denn die unmittelbare Nachbarschaft des aktivsten Gletschers der nördlichen Halbkugel verhilft dem Ort zu einem unvergesslichen Naturschauspiel: Im Wasser vor der Stadt treiben gewaltige Eiskolosse, die teilweise eine Höhe von bis zu 100m über dem Meeresspiegel haben. Die Eisberge entstehen etwa 65km östlich von Ilulissat am Kangia-Gletscher, mehr als 40 Millionen Tonnen Eis gelangen jeden Tag in den Fjord. Nach ihrer Reise durch den Fjord stranden die größten von ihnen auf einer Untiefe in der Fjordmündung und versperren den nachfolgenden Eisbergen den Weg in die Diskobucht. Seit 2004 gehört der Ilulissat-Eisfjord zum UNESCO-Weltnaturerbe.


In Illulisaat warten folgende aufregende Ausflüge auf uns:
(1) Auf einer Bootstour haben wir die Möglichkeit, den Eisfjord kennen zu lernen und die Aussicht auf die zahlreichen atemberaubenden Facetten der Eisberge zu genießen. Bei jedem Wetter sorgen die Lichtverhältnisse dafür, dass dieses Erlebnis unvergessen bleibt.
Hinweis: Bitte denkt an warme und wetterfeste Kleidung. Das Ein- und Aussteigen in die Boote am Ponton kann rutschig sein.
(2) Nach dem Ausbooten bringt uns ein Pendelbus vom Hafen zum alten Helikopterlandeplatz am Ortsausgang von Ilulissat. Auf einem schmalen Holzbohlenpfad wandern wir ab hier etwa 30 Minuten durch die arktische Tundra. Am Ende des Pfads klettern wir auf ein Felsplateau, das etwa 50m über dem Eisfjord liegt. Die Mühe des Aufstiegs wird durch ein großartiges Panorama belohnt. Es eröffnet sich uns ein schöner Blick auf den Eisfjord. Eindrucksvoll schieben sich riesige Eisberge dicht an dicht bis zur Mündung des Fjords; dazwischen treibt zerbrochenes Kleineis in der Strömung. Wir gelangen schließlich zu den Ruinen der ehemaligen Torfhütten von Sermermiut, einer verlassenen Inuit-Siedlung, die direkt am Eisfjord liegt. Hier, am Ende eines breiten eiszeitlichen Gletschertals, siedelten schon vor ungefähr 3.000 Jahren die ersten Inuit-Einwanderer aus der westlichen Arktis (heute Kanada und Alaska). Erst
1850 zogen die letzten Bewohner in die Kolonie Jakobshavn, heute Ilulissat. Von Sermermiut aus spazieren wir schließlich zurück zum Helikopterlandeplatz, um von dort aus mit dem Pendelbus zum Hafen zu fahren.
Hinweis: Die einfache Wanderung führt ausschließlich über Holzbohlenwege. Warme Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich! Denkt auch an Mückenschutz.
Auch wenn der Tag schon sehr ereignisreich für uns war, wartet noch eine unvergessliche Überraschung auf uns. Seid gespannt.

9. Tag Freitag, 04.09.2026: PASSAGE SØNDRE STRØMFJORD/ GRØNLAND
Am Tag vor Abreise genießen wir heute den Blick auf den grandiosen Strømfjord bei einer Zodiac-Rundfahrt.
10. Tag Samstag, 05.09.2026: KANGERLUSSUAQ / GRØNLAND
Transfer zum Flughafen
Rückflug Kangerlussaq nach Frankfurt Flugdaten folgen
Nach Ankunft in der Heimat bringt uns ein privater Bustransfer zurück nach Kandern, Müllheim oder an weitere gewünschte Ankunftsorte.


Ihr Zuhause für 10 Tage
Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. International und deutschsprachig. Weltoffen und gleichfalls privat. Das alles ist die MS HAMBURG.
- Höchstens 400 Gäste an Bord
- Im Frühjahr 2020 umgebaut und modernisiert
- Bordsprache Deutsch
- Legere, persönliche und herzliche Atmosphäre
- Viele Ruheoasen zum Entspannen
- Kurze Wege an Bord – nur sechs Passagier-Decks
- À-la-carte-Restaurant und Buffet-Restaurant zur Auswahl
Hier ein paar Eindrücke zum Träumen:
Leistungen & weitere Informationen
Enthaltene Leistungen
- Flüge ab/bis Frankfurt 23kg Freigepäck
- Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren, Luftverkehr Steuern und Treibstoffzuschläge
- Privater Bustransfer ab Kandern/Müllheim/oder weitere gewünschte Abfahrts- und Ankunftsziele)
- 10-tägige Kreuzfahrt auf der MS Hamburg
- Getränkepaket Platin
- Ausflüge, Exkursionen, Besichtigungen und Überraschungen
Nicht enthaltene Leistungen
- Trinkgelder für Reiseleiter & Fahrer
- Persönliche Ausgaben & Extras
- Zusätzliche Mahlzeiten & Getränke
- Versicherungen
Reiseversicherung
Wir weisen euch hiermit auf die Abschlussmöglichkeit folgender Reiseversicherungen hin:
- Stornokostenversicherung
- Reiseabbruchversicherung
- Reisekrankenversicherung
- Reisegepäckversicherung
Dieses Angebot gilt zum Zeitpunkt der Erstellung vorbehaltlich Verfügbarkeit.
Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen (ARB) der plantours & Partner GmbH und der Reisebüro Wagener GmbH.
Zur garantierten Durchführung der Gruppenreise ist eine Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen erforderlich.
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